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Geschichte des Ortsteils Geretshausen

Geretshausen zieht sich am östlichen Hochufer des Verlorenen Baches hinauf zum Ortskern mit der Kirche St. Johann auf einer Höhe von ca. 585 m ü.d.M..

 

Im Tal nach Weil fließt der erwähnte Verlorene Bach, auch Rohrbach genannt. Die Gegend um Geretshausen muß einst sehr stark bewaldet gewesen sein. Darauf deuten viele Flurbezeichnungen hin, die das Wort "Laich", (gesprochen "Loach") enthalten, wie Breitenlaich, Laichenberg, Laichkapelle, Gumperslaich. Laich leitet sich vom indogermanischen Wort lo, loh, loch her ab, d. h. "Laub". Nach mündlicher Überlieferung soll ehemals das ganze Gebiet zwischen Geretshausen und Ramsach ein einziger großer Eichenwald gewesen sein. Heute sind davon nur mehr kümmerliche Spuren vorhanden.

 

Der Name Geretshausen leitet sich von einem Gerin ab. Die erste Bezeugung führt ins Jahr 1033 zurück. In der Benediktbeurer Chronik ist für das Jahr 1033 vermerkt, daß ein Geistlicher in Augsburg, namens Gunthalem, sein Gut in Gerinshusin dem Kloster Benediktbeuern übergeben habe. 1179 bestätigt Papst Alexander III. dem Kloster Wessobrunn die Inkorporation und den Zehnten verschiedener Kirchen, darunter auch "Gerenshusen". Im Jahr 1391 erscheint erstmals ein Geretshauser Pfarrer als Zeuge in einer Benediktbeurer Urkunde, nämlich "Her Chonrat Techant ze Gerentzhusen".

 

Im Ortszentrum befindet sich die Pfarrkirche St. Johann mit schöner Ausstattung aus der Barockzeit und einem Kirchturm mit Doppelzwiebelhaube.

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Geretshausen Kirche

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Geretshausen Ortsansicht

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Geretshausen im Frühjahr

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