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Geschichte des Ortsteils Pestenacker

Etwa 5 km nördlich von Weil liegt der Ortsteil Pestenacker direkt an der Staatsstraße 2052. In der westlichen Flur liegt die über 1 km breite Talsenke des Verlorenen Baches und des Loosbaches. Der Ort Pestenacker liegt auf auf der höher gelegenen östlichen Flur an einem Talhang, 563 m ü.d.M..

 

Der Name Pestenacker kann als das Dorf bei den schlechten oder sumpfigen Äckern im Tal gedeutet werden. Auch im keltischen bedeutet Pez = Sumpf. Die Schreibweise änderte sich mannigfaltig. Sie kann auch vom Personennamen Paso stammen.

 

Die erste urkundliche Erwähnung als "Pessinacha, Bessenachere" stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die auf einer Anhöhe stehende Pfarrkirche "St. Ulrich" mit ihrem in mehrere Stockwerke gegliederten Turm beherrscht das Ortsbild. Der untere Teil stammt um 1400; im Jahr 1710 erhielt der vorherige Sattelturm mit den typischen barocken Formen des achteckigen Aufbaues und der Zwiebelhaube seine heutige Höhe von 21 m.

 

Die Pfarrkirche besitzt eine hervorragende Innenaustattung mit Wessobrunner Stuck. Zu den besonderen und seltenen Kostbarkeiten der Pfarrkirche zählen zwei Prozessionsstangen aus dem 15. Jh. mit den spätgotischen Figuren der Heiligen Ulrich und Georg.

 

Im 4. Jahrhundert v. Chr. siedelten Menschen der Altheimer Kulturgruppe in Pestenacker. Diese Siedlung wurde in den letzten Jahren von Archäologen ausgegraben und erforscht. Derzeit rekonstruiert der Förderverein Prähistorische Siedlung Pestenacker e.V. die Siedlung aus der Jungsteinzeit. Es entsteht ein Museumsgebäude die Rekonstruktion einer Steinzeitsiedlung.

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Pestenacker Ortsansicht

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Prähistorische Siedlung Pestenacker

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Pestenacker Kirche

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